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Studieren in Neuseeland

Immer mehr Studenten der verschiedensten Fachrichtungen zieht es in die Ferne- Und das „andere Ende der Welt“, Neuseeland, wird dabei immer beliebter.
„Man darf gar nicht daran denken, wie viele Kilometer uns von Familie und Freunden trennen“, sagt Anna, die selbst gerade erst von ihrem Studienjahr aus Neuseeland zurückgekehrt ist. Aber es lohne sich,  erzählt sie, keine Sekunde hätte sie ihre Entscheidung zu einem Studium in Neuseeland bereut. Und schließlich würden wir ja auch in einer modernen Welt leben, in der es Telefone, Internet und Webcams gäbe und auf vielerlei Arten trotz der Entfernung der Kontakt möglich sei.
Entschlossen habe sie sich eigentlich dafür, um „mal raus zu kommen und was von der Welt zu sehen“. Neuseeland habe sie schon immer fasziniert und ein Auslandsjahr war sowieso schon lange geplant, sodass ihr die Entscheidung nicht schwer viel. Jedoch habe sie sich die Vorbereitungszeit nicht ganz so intensiv vorgestellt, gibt sie zu.

Als erstes muss man einen Sprachtest absolvieren, um überhaupt in Neuseeland an der Universität zugelassen zu werden. Der sei halb so schlimm, sagt sie, eine kurze intensive Lernphase habe bei ihr gereicht, um den Test zu bestehen. Nicht unwesentlich sei auch die Suche nach einer Unterkunft, betont sie extra, denn sie habe sich zu spät darum gekümmert und so ging ihr ein Platz im Studentenwohnheim verloren. Diese seien natürlich vor allem bei Auslandsstudenten sehr begehrt, aber nur begrenzt verfügbar, sodass sie sogar eine Anmeldung von einem Jahr im Voraus empfiehlt. Sollte das nicht möglich sein, sagt sie, gäbe es aber an jeder Uni einen „Acommodation Service“, der einen auf jeden Fall bei der Wohnungssuche unterstütze und auch Zimmer vermittele.

Auch Anschluss zu finden hatte sie dort kein Problem. „Das wird einem leicht gemacht“, erzählt sie. Durch zahlreiche Orientierungsveranstaltungen, die Uniclubs und viele Ausflugsmöglichkeiten mit Mit-Studenten habe sie gleich in der ersten Zeit Kontakte knüpfen können, wovon einige sie das ganze Jahr über begleiteten. Auch die Betreuung der Dozenten sei hervorragend gewesen, schwärmt sie, das Verhältnis zwischen Dozent und Student wäre viel freundschaftlicher und intensiver als in Deutschland und die Betreuung liefe dort individuell und nicht nach dem „Schubladen- Prinzip“.
Insgesamt beurteilt sie das ganze Jahr ihres Aufenthaltes als sehr positiv. „Klar haben mir meine Freunde und meine Familie gefehlt“, sagt sie, „aber man weiß ja, dass man sich bald wieder sieht!“ All die Erfahrungen, die sie dort machte, hätten ihr nicht nur auf intellektueller, sondern auch auf persönlicher Ebene  weiter geholfen- „Ich bin viel selbstständiger und verantwortungsbewusster geworden“, erzählt sie. „Ich kann ein Studium in Neuseeland nur jedem empfehlen!“