Schüleraustausch in Kanada
Immer mehr deutsche Schüler nehmen an Austauschprogrammen teil. Sie profitieren davon in vielerlei Hinsicht: Ihr soziale Kompetenz steigt, sie werden kommunikativer, offener und toleranter, beweisen Mut und Selbständigkeit und lernen beziehungsweise verbessern Sprachkenntnisse. Abgesehen davon lernen sie ein fremdes Land und seine Bewohner richtig kennen. Schüleraustausch-Möglichkeiten gibt es fast in der ganzen Welt. Traditionell sind englisch-sprachige Ziele wie die USA, England, Australien oder Kanada besonders beliebt, weil die Schüler bereits englische Sprachkenntnisse besitzen. Die Programme richten sich normalerweise an 14- bis 19-jährige Schüler. Die Schüler müssen bereit sein, auf ihre gewohnte Lebensqualität und das gewohnte Umfeld sowie auf Freunde und Familie eine Zeit lang zu verzichten.
Dafür haben sie die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit weit voranzutreiben und viele neue Freundschaften zu schließen. Es gibt Schüleraustauschprogramme, wo der Schüler ein halbes oder ein ganzes Schuljahr im Gastland in einer Gastfamilie verbringt und es gibt Programme, wo es anschließend auch einen „Gegenbesuch“ gibt. Viele Anbieter tummeln sich auf dem boomenden Markt, einige haben sich auf ein paar Länder spezialisiert. Zum Beispiel auf das riesige, beeindruckende Kanada. Nur Russland ist flächenmäßig größer als der parlamentarisch-demokratische Bundesstaat mit parlamentarischer Monarchie. Kanada ist ein Einwanderungsland und hat jungen Menschen eine Menge zu bieten. Neben seiner faszinierenden Natur gibt es mit Toronto, Montreal und Vancouver einige pulsierende, moderne Metropolen. Hauptstadt des 32-Millionen-Einwohner-Landes ist Ottawa. In der Region Quebec wird französisch gesprochen, ansonsten englisch. Wer als Schüler ein Austauschprogramm in Kanada ins Auge gefasst hat, muss sich vorher gründlich informieren. Zum Beispiel über die Kosten.
Für ein halbes Schuljahr in Kanada sollte man rund 7000 Euro einplanen, für ein ganzes Schuljahr mindestens das Doppelte. Darin sind dann aber auch alle anfallenden Kosten enthalten: für Flug, Versicherung, Betreuung, Kosten vor Ort und für die Gastfamilie. Es gibt auch etwas günstigere Angebote, diese müssen allerdings oft bereits bis zu zwei Jahre vor dem geplanten Aufenthalt angegangen werden. Grundsätzlich macht ein Schüleraustausch nur dann Sinn, wenn der Schüler selbst zu hundert Prozent dahinter steht. Wird er von seinen Eltern „getrieben“, dürfte es kaum erfolgreich werden. Dann muss man sich den richtigen und passenden Veranstalter aussuchen. Hilfreich im Fall von Kanada-Reisenden ist die Seite http://www.schueleraustausch-in-kanada.de/. Dort finden die Nutzer viele nützliche Informationen sowie direkte Links zu Anbietern. Ein Schüleraustausch in Kanada kann an High Schools oder an Privatschulen stattfinden. Bei einigen Anbietern kann man sich eine Schule in einem Ort seiner Wahl aussuchen, bei anderen nicht. |