Programmiererjobs
Der Job des Programmierers ist wahrscheinlich das, wovon viele Jugendliche träumen, wenn sie sich ihre Zukunft als Informatiker vorstellen. Gehört der Programmierer mit zu der Zunft der Informatiker, so ist er dort doch sicherlich ein Sonderling, denn im Gegensatz zu den meisten seiner Berufskollegen beschäftigt er sich wirklich mit der Entwicklung und der Herstellung konkreter Computerprogramme. Auch wenn das überraschen mag, tatsächlich braucht man, um Programmierer zu werden keinen Hochschulabschluss und umgekehrt herrscht an Hochschulen auch der Glaube vor, man müsse nicht unbedingt programmieren können, um ein Informatikstudium abzulegen. Somit kam es, dass das Programmieren sicherlich die handwerklichste Seite der Informatik ist, aber dennoch eine seltsame Randerscheinung in dieser Wissenschaft darstellt. Ein Programmierer setzt somit also um, was der Softwarearchitekt ihm vorgibt – erledigt also im Prinzip die grundlegende Arbeit bei der Programmherstellung. Dies ist tatsächlich auch der normale Gang, wenn ein neues, größeres Computerprogramm hergestellt werden soll; ein Computerspiel zum Beispiel, oder ein neues Betriebsprogramm. Ein Softwarearchitekt entwirft das Programm mit all seinen Funktionen vom Reißbrett aus, erzeugt also ein Rahmenkonzept und legt die Parameter fest, in denen das gewünschte Programm funktionieren soll. Sobald dieser Rahmen abgesteckt wurde und die einzelnen Module oder Komponenten des Programms hinreichend voneinander geschieden wurden, beginnt die Arbeit der Programmierer. Der Plural ist hier beabsichtigt gewählt, denn zu glauben, dass ein einzelner Programmierer ein ganzes Programm schreiben könne, ist Illusion. Im Regelfall arbeitet ein einzelner Programmierer nur an einem solchen Modul oder sogar nur an einem Teil eines Moduls und realisiert innerhalb des vorher festgelegten Rahmens die gewünschten Funktionen. In dieser Hinsicht ist die Arbeit des Programmierers sicherlich kreativer als andere Berufe in der Informatik, denn in dem entsprechenden Rahmen kann er vollkommen frei agieren.
Beim Erstellen der Programme nutzt ein Programmierer nun so genannte Programmiersprachen. Diese Sprachen bestehen aus einem bestimmten Vokabular, das über eine bestimmte Syntax verknüpft ist und die einem Computer, oder im weitesten Sinne einer Maschine, die gewünschten Anweisungen lesbar machen. Dabei klingt dies für den Laien sicherlich leichter, als es eigentlich ist. Tatsächlich handelt es sich hier um ein schwieriges Unterfangen, denn neben der sparsamen Verwendung von Rechenoperationen um die Laufzeit des Programms zu verkürzen, muss ein Programmierer auch beachten, dass der Programmcode, den er schreibt auch für andere Programmierer zu Wartungszwecken lesbar sein muss. Starke Redundanz erschwert dies ebenso wie zu knappe Ausführungen. Die Kompatibilität mit verschiedenen Computerumgebungen muss dabei ebenso Beachtung finden, wie die Fähigkeit eines Programms auch bei Fehlern oder ungewöhnlichen Situationen sinnvoll zu reagieren. Alles in allem sicherlich verzwickte Aufgaben, die von einem Programmierer gute Computer- und vor allem Programmkenntnisse, sowie einen ausgeprägten Hang zum Tüfteln und Basteln erfordern. Das größte Hemmnis in der Programmentwicklung ist dabei aber bestimmt noch der Zeitdruck, der einen Programmierer zwingt eine weniger elegante Lösung zu nutzen, obwohl eine besserer verfügbar wäre, gäbe es genug Zeit. Programmierer bewegen sich so immer auf der Schwelle zwischen Machbarkeit und kreativer Lösung - sicherlich ein Beruf, der denen anzuraten ist, die sich lange mit einem speziellen Problem beschäftigen können und Freude am Umgang mit den basalen Computermechanismen haben. Programmierer Jobs findet man unter www.programmiererjobs-in-deutschland.de |