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Praktikum in den USA

Wer sich für ein Praktikum in den USA entscheidet, hat sprichwörtlich unbegrenzte Möglichkeiten. Die Vereinigten Staaten stellen nicht nur das drittgrößte Land, sondern auch die größte und eine der vielfältigsten Volkswirtschaften der Erde dar. Während die Schwerindustrie des Landes in eine Krise geraten ist, sind amerikanische Unternehmen in vielen anderen Gebieten die unangefochtene Weltspitze. Von den legendären IT-Unternehmen des Silicon-Valley, über die gigantische Traumfabrik Hollywood und die führende Rolle der Luft- und Raumfahrtindustrie bis hin zu den Finanz- und Bankenimperien der Ostküste: amerikanische Unternehmen sind in vielen Bereichen maßgebend und ein Praktikum ist nicht nur eine exzellente Referenz sondern stellt auch die Möglichkeit dar, wichtige Kontakte zu knüpfen.
Sieht man einmal von der professionellen Seite ab, ist ein Praktikum in den USA eine bereichernde Erfahrung. Als sehr junge Nation sind die USA vielerorts ein Schmelztiegel der unterschiedlichsten Kulturen. So werden beispielsweise nirgendwo sonst auf der Welt auf so engem Raum so viele unterschiedliche Sprachen gesprochen wie in New York City. Auch Landschaftlich eröffnen die USA neue Horizonte. Die 50 US-amerikanischen Staaten beherbergen unterschiedlichste Klimazonen. Vom Polarklima Alaskas über gemäßigte Gebiete, Wüsten-Klimata im Südwesten bis hin zu tropischen Verhältnissen in Florida. Atemberaubend ist auch die alleinige Größe und Weite des Landes: Deutschland würde in der Fläche der USA über zwanzig mal Platz finden.
Die Rahmenbedingungen für ein Praktikum in den USA können sehr unterschiedlich sein und werden maßgeblich von der Qualifikation des Bewerbers beeinflusst. Ein Schulabsolvent sollte zum Beispiel nicht damit rechnen, eine Vergütung zu erhalten. In solchen Fällen kommt das Unternehmen in der Regel höchstens für Kost und Logis auf. Anders verhält es sich mit Studenten oder Uni-Absolventen. Verspricht sich das Unternehmen durch die fachliche Qualifikation eine Bereicherung ist eine Vergütung durchaus üblich. In Einzelfällen, besonders in der Finanz- und Bankenbranche, kann diese sogar recht üppig ausfallen und kann auch die Unterbringung in einem Hotel bzw. die Miete für eine Wohnung oder sogar die Anreise mit einschließen.
In jedem Fall sollte der Bewerber gute Englisch-Kenntnisse mitbringen. Eine andere Hürde sind die Einreise- und Visumsbestimmungen in den USA. Wer ein Praktikum in den USA machen will, sollte in jedem Fall rechtzeitig Informationen zur Einreise und zur befristeten Arbeitserlaubnis einholen. Anträge werden in der Regel nicht abgelehnt, aber die Bearbeitung kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen.
Doch der Aufwand lohnt sich: interkulturelle Erfahrungen und ausgezeichnete Englisch-Kenntnisse werden zu immer wichtigeren Schlüsselqualifikationen bei der Bewerbung um einen guten Job.