Praktika in den USA
Die Greencard ist wohl die weltweit beliebteste Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis, die man bekommen kann und sie ist so begehrt, dass jährlich immer nur eine bestimmte Menge Karten an Arbeitswillige von den USA verlost werden. Für alle diejenigen, die noch jung genug sind und bisher unberücksichtigt geblieben sind, gibt es immerhin noch die Möglichkeit mit Praktika in den USA durchzustarten. Zwar sind Arbeitserlaubnis und Verdienstmöglichkeiten in diesem Fall wohl eher begrenzt, allerdings läßt sich das Land auch so schon ganz gut erkunden und kennen lernen. Die Möglichkeiten, die sich einem dabei bieten, sind entsprechend der Eigenwerbung der Vereinigten Staaten, nahezu unbegrenzt. Zwar ist die Besiedlung an der Ost- beziehungsweise Westküste sowie dem Gebiet der großen Seen am dichtesten, trotzdem gelten die USA als infrastrukturell im ganzen sehr gut erschlossen, wo es zwar durchaus auch Wildnis gibt aber nicht unbedingt Ödness. Wer in den USA ein Praktikum absolviert, sollte schon sehr gut Englisch sprechen können, denn Amerikaner sind es nicht gewohnt, wie etwa Europäer, Besuchern mit Sprachkenntnissen in anderen Sprachen entegegen zu kommen. Außerdem ist ein Auslandsaufenthalt auch immer eine Chance, die eigenen Sprachkenntnisse aufzubessern. Und nur durch Kommunikation erfährt man, wie der Amerikaner denkt, wo er seine Prioritäten setzt und warum er, obwohl in der Mehrzahl ursprünglich selbst einmal Europäer, heute in vielen Dingen so ganz anders agiert als der moderne Europäer.
Wie verhält sich der Freund aus dem Westen, der sich nur schwer vom Vorhandensein eines Klimawandels überzeugen läßt und wissenschaftliche Studien diesbezüglich auch mal gerne als Verschwörungstheorien abtut, in seiner Freizeit? Wie argumentiert er wirklich? Das alles erfahren wir nur, wenn wir uns seiner Lebensweise mal für ein paar Wochen oder Monate anvertrauen, zuschauen, zuhören und mitagieren, und dazu bedarf es mehr als nur rudimentärer Sprachkenntnisse. Aber selbst wessen Englisch zu Beginn eines Praktikums noch eher wackelig zu sein scheint, kann sich nebenher in Sprachkursen weiterbilden, was zählt, ist der Wille. Vermutlich wird die Arbeit selbst kaum spannender sein als in Europa, aber die andere Sprache macht sie interessanter und die andere Menthalität macht die neuen Kollegen interessanter, und sollte man am Ende feststellen, das auch in den USA nicht alles unbegrenzt ist, so sind es doch allemal die Möglichkeiten, neue Eindrücke zu bekommen. Nicht auf den eigenen Lebensstandard verzichten zu müssen, die Annehmlichkeiten eines der fortschrittlichsten Länder genießen und gleichzeitig soviel Neues erfahren, das bieten Praktika in den USA. Kein kultureller Unterschied, der überwunden werden muß und trotzdem eine zum Teil ganz andere Menthalität kennen lernen, ausgehend von einer gemeinsamen Basis möglicherweise andere Lebenskonzepte verstehen lernen. Warum nicht? www.praktika-in-den-usa.de |