Penisvergrößerung
Die wenigsten Männer sind mit ihrem Penis zufrieden. Viele finden das „bester Stück“ zu klein oder zu dünn und das kann nachhaltige psychische Probleme auslösen. Es gibt zahlreiche Methoden, mit denen eine Vergrößerung des Glieds erreicht werden kann. Viele von den herkömmlichen Varianten funktionieren jedoch leider nicht bei jedem- Wer auf die Nummer sicher gehen will, entscheidet sich für eine operative Penisvergrößerung. Dieser Eingriff besteht aus den Komponenten Verlängerung und Verdickung, hin und wieder gibt es auch eine zusätzliche Nachsorge mit einem speziellen Streckgerät. Natürlich kann insofern variiert werden, dass nur eine Verdickung oder auch nur eine Verlängerung stattfindet. In der Regel wird die Operation ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Meist wird der Patient dabei in einen Dämmerschlaf versetzt. Die entstehende Narbe ist danach etwa zwei bis drei Zentimeter lang.
Beim ersten Schritt, der Penisverlängerung, werden die vorderen, inneren Haltebänder des Glieds durchtrennt. Der so entstehende Freiraum wird mit Gewebe gefüllt, sodass eine neue Befestigung entsteht. Am Organ an sich wird also nicht gearbeitet, sondern es wird lediglich die innere Aufhängung anders strukturiert. Durch diese Art von Eingriff kann der Penis etwa drei bis vier Zentimeter länger wirken. Sollten sich der Patient für beide Komponenten entschieden haben, ist der nächste Schritt die Penisverdickung. Die Methode, die bisher als am effektivsten gilt, ist die Verdickung mit Eigenfett. Dabei werden, meist an der Oberschenkel- Innenseite, etwa zweihundert Milliliter Fett entfernt. Dieses wird dann aufbereitet und gereinigt und daraufhin unter die Penishaut gespritzt. Dabei wird genau auf die Verteilung des Fetts geachtet, damit ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis zustande kommt. Nach dem Einspritzen wird dann unter spezieller Technik ein Verband um den Penis befestigt, der eine Woche lang getragen werden muss.
Beim Abnehmen des Verbands wird das Glied sehr groß wirken, allerdings dazu auch unterschiedlich stark geschwollen und eventuell verfärbt und unförmig. Auch ein Spannungsgefühl ist normal. All diese Faktoren verschwinden jedoch nach ein paar Tagen von allein und der Penis wird die gewünschte Form annehmen.
Da sich Eigenfett über die Zeit wieder abbaut, muss der Eingriff etwa alle sechs Monate wiederholt werden, um die Verdickung aufzufrischen. Anders als bei der Penisverlängerung braucht das Fettgewebe etwa fünf Wochen, um endgültig am Penis festzuwachsen. Aufgrund dessen ist Geschlechtsverkehr in dieser Zeit verboten.
Die Kosten für eine Penisvergrößerung werden nicht von der Krankenkasse übernommen und müssen vom Patienten selbst getragen werden. Der Preis kann variieren. Für eine kombinierte Penisvergrößerung kann man mit etwa siebentausend Euro rechnen. Für eine einzelne Penisverlängerung liegt der Preis etwa um die fünftausend Euro, für die Penisverdickung allein zahlt man etwa viertausend. Je nach Klinik oder Praxis können die Kosten aber auch wesentlich höher oder niedriger liegen. |