Oberschenkelstraffung
Nur wenige Frauen sind mit der Form und Beschaffenheit ihrer Beine zufrieden. Vor allem bei zunehmendem Alter verliert das Gewebe an Elastizität und Spannkraft. Zuerst erkennt man dies an den Innenseiten der Oberschenkel, wo sich Überschüssiges ablagert und weder durch Sport noch durch Diäten beseitigt werden kann. Auch bei starker Gewichtsabnahme stellt sich dieses Phänomen ein. Viele Frauen haben damit starke Probleme, ein Besuch im Schwimmbad oder am Strand wird zu einer Überwindung und viele schämen sich wegen des erkennbaren Alterungsprozesses und der kaum zu verleugnenden Bindegewebsschwäche.
Eine Oberschenkelstraffung ist sinnvoll, wenn die ehemalige Elastizität nicht mehr vorhanden ist und das überschüssige Haut- und Unterhautgewebe stark ausgeprägt ist. Andernfalls kann auch eine Fettabsaugung helfen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie sich dieser Überschuss zeigt. Zu viel Gewebe an den Außenbereichen der Oberschenkel nennt man Reiterhosen. Auch verbreitet ist die Ablagerung im inneren Bereich der Oberschenkel, aber auch im Gesäß- Bereich.
Bevor der Eingriff der Oberschenkelstraffung durchgeführt werden kann, ist ein Beratungsgespräch mit dem Chirurgen notwenig. Er wird bekannt geben, an welche Verhaltensregeln sich vor der Operation gehalten werden muss. Dazu gehört, dass Diäten auf jeden Fall vor dem Eingriff abgeschlossen sein sollten. Stark übergewichtige Menschen eignen sich nicht für die Oberschenkelstraffung. Außerdem sollte zwei Wochen vorher auf gerinnungshemmende Medikamente verzichtet werden und ebenso auf den Konsum von Nikotin, da diese Substanz durchblutungsstörend wirkt und es sonst zu einer langsameren Wundheilung kommen kann. Die Operation der Oberschenkelstraffung wird normalerweise unter Vollnarkose durchgeführt und es sollte mit einem Krankenhaus- Aufenthalt von etwa ein bis zwei Tagen gerechnet werden. Die Dauer des Eingriffs beträgt etwa zwei bis drei Stunden.
Je nach Ausmaß des Überschusses an Gewebe gibt es verschiedene Varianten an Techniken, die durchgeführt werden können. Nach der Technik richtet sich dann auch der Verlauf der Schnitttechnik, die angewandt wird. Um die Haut und das Bindegewebe wieder zu straffen, wird überschüssiges Gewebe wie z.B. Fett entfernt und die Schenkel werden geformt. In einigen Fällen empfiehlt sich eine zusätzliche Fettabsaugung. Im Falle einer so genannten Reiterhose wird sich meist auf das Absaugen von Fett an der Oberschenkel- Außenseite beschränkt, im Bedarfsfall wird dann die Straffungs- Operation noch hinzugefügt. Zur Genesung sollten zwei bis drei Wochen Zeit eingeplant werden. Sport sollte die ersten zwei Monate unterlassen werden, ebenso wie sonstige körperliche Anstrengungen. Um ein Verfärben der Narben zu verhindern, sollte das erste halbe Jahr nach der Operation direkte Sonneneinstrahlung auf diese Bereiche vermieden werden. |