Logistik-Jobs
Sie gilt seit etlichen Jahren als eine der am stärksten wachsenden Branchen in der Wirtschaft: die Logistik. Kaum ein anderes Wirtschaftsfeld kann so konstant steigende Umsätze und Gewinne verzeichnen wie die Logistikbranche. Sie spaltet sich in mehrere Tätigkeitsbereiche entlang der Beschaffungskette auf, die notwendig sind, um Produkte von ihrem Ort der Entstehung bis hin zum gewünschten Ziel möglichst kostengünstig und ökologisch effizient zu transportieren.
Das ist mitunter eine schwierige und zugleich komplexe Aufgabe für die in Deutschland rund 2,7 Mio. Beschäftigten. Im drittgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands entsteht ein geschätzter Jahresumsatz von ca. 205 Mrd. € (im Jahr 2006). Somit steht die Logistik weit oben, direkt hinter Automobilindustrie und Maschinenbau. Interessant zu beobachten war in diesem Segment die langjährige Entwicklung des Marktes, in dem sich etliche mittelständische Unternehmen – insgesamt etwa 60.000 – wieder finden, jedoch nur wenige Global Player eine dominierende Rolle in der Logistik spielen (wie z.B. DHL, UPS). Durch stetig ansteigenden Umsatz auf den Weltmärkten wirkt der einhergehende Zuwachs in der Logistikbranche nahezu obligatorisch. Immer mehr Produkte werden von der anderen Seite der Erde her bestellt, um eigens Kosten einzusparen, manche Produkte legen zudem einige 1000 Kilometer zurück, bevor sie ihre endgültige materielle Konsistenz erlangen. Die Großstadthäfen dieser Welt stehen somit tagtäglich vor einer immensen Herausforderung: unzählige Container müssen zur richtigen Zeit mit richtigem Inhalt und optimaler Füllmenge am richtigen Ort stehen. Zu den bedeutendsten Häfen zählen hierbei Shanghai, Hong-Kong, Tokio sowie in Europa besonders Rotterdam und Hamburg. Hier sind in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten etliche Investitionen getätigt und Jobs geschaffen worden.
In dem Zusammenhang stellt Deutschland in seiner globalen geografischen Position einen bedeutenden Logistikstandort für den Welthandel dar. Aufgrund der äußerst zentralen Lage für die Wege des Welthandels verlaufen etliche Transportrouten für Produkte von Nordasien nach Afrika zwangsläufig durch Mittel- und Westeuropa, und somit auch durch deutsches Gebiet – ganz besonders zutreffend ist dies bei der Schifffahrt. Sie wird für große Transportmengen in aller Regel bevorzugt, da hier ein scheinbar nahezu optimales Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen besteht. Beispielsweise im Hamburger Hafen ist überwiegend die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) vertreten und kümmert sich dort um die Abwicklung von Container-Allokation und Konsolidierung. Doch nicht nur Profit entsteht durch die Grundlage für logistische Planung, auch bleibt zu bedenken, dass durch massiv ansteigenden Treibstoffverbrauch die Umwelt vermehrt unter dem weltweiten Handelsverkehr leidet. Somit tut die Logistikbranche weiterhin gut daran, ihre Distributionswege zu optimieren und Leerfahrten zu vermeiden. Jedoch ist dies – wie bereits gesagt – kein leichtes Unterfangen. Es benötigt hoch-qualifiziertes Fachpersonal mit ausgeprägten analytischen und vor allem mathematischen Fähigkeiten. Logistik Jobs kann man ideal auf der Plattform Logistikjobs-in-Deutschland.de suchen und einsehen. |