Bauchstraffung für einen flachen Bauch
Es gibt zahlreiche Gründe, warum immer mehr Menschen sich für eine Bauchstraffung entscheiden. Viele Frauen haben nach der Schwangerschaft Probleme damit, dass sich die Haut nach der Entbindung nicht mehr richtig zurückbildet. Auch der natürliche Alterungsprozess führt häufig zu Falten in der Haut, die den Bauch schlaff wirken lassen. Das gleiche Problem haben auch oftmals Menschen, die viel Gewicht verloren haben. Bei der Bauchstraffung, die operativ unter Narkose durchgeführt wird, kann überschüssige Haut und überschüssiges Gewebe entfernt werden. Meist wird dazu ein Schnitt an der Schamhaargrenze gemacht, damit die Narbe möglichst unauffällig bleibt und von der Kleidung verdeckt wird. Die Operation an sich ist ein etwas umfangreicherer Eingriff und dauert bis zu drei Stunden. Die Technik der „Totalen Abdominoplastik (Bauchstraffung)“ ist dabei die am häufigsten angewandte. Durch einen Schnitt oberhalb der Schamhaargrenze und einen feinen Schnitt um den Bauchnabel herum kann die gesamte Bauchdecke für den Eingriff angehoben werden. Zuerst wird überschüssiges Fett und Gewebe entfernt, damit die Bauchdecke etwa zehn Zentimeter nachgezogen werden kann. Dann wird eine Bauchmuskelstraffung vorgenommen, indem die auseinander gewichenen Bauchmuskeln aneinander genäht werden. So wird die Bauchdecke gestärkt und die Taille wirkt schmaler. Zusätzlich wird der Bauchnabel versetzt und an die neue Form angepasst. Danach werden Drainagen gelegt und die Wunden werden mit mehreren Nähten verschlossen. Nach der Operation wird dann ein Kompressionsverband angelegt, der Schwellungen und Schmerzen verhindert. Dieser muss vier bis sechs Wochen getragen werden. In den ersten Tagen nach der OP muss sich der Patient schonen. Es kommt zu einem Spannungsgefühl und leichte Schmerzen im Bauchbereich und auch das aufrechte Gehen kann anfangs schwer fallen. Um eine Thrombose zu vermeiden, werden Thrombosestrümpfe getragen und der Patient erhält täglich eine Spritze gegen eventuelle Nebenwirkungen. Wer eine gute Kondition hat, kann nach etwa zwei Wochen wieder arbeiten gehen und hat sich weitestgehend erholt. Abhängig von individuellen Umständen kann sich diese Zeit jedoch auch verlängern. Wenn nach acht bis zehn Tagen die Hautfäden aus den Narben entfernt sind, erfolgen die Kontrollen des behandelnden Arztes etwa alle sechs Wochen und verringern sich später auf alle drei Monate. Leider ist es nicht auszuschließen, dass auch nach einer solchen Operation im Laufe der Zeit eine erneute Erschlaffung eintritt. Zwar sind insgesamt die Langzeitergebnisse dieses Eingriffs sehr gut, doch abhängig von Alter, hormonellen Einflüssen und Lebensweise kann nach ein paar Jahren eine erneute Straffung nötig sein. Die besten Ergebnisse erzielen Patienten, die sich auch nach dem Eingriff konstant gesund ernähren und regelmäßig Sport treiben. |