Bachelordegree in den USA
Immer mehr Studenten in Deutschland machen heutzutage kein Diplom, Examen oder sonst einen nationalen Studienabschluss. Der Studienabschluss von heute heißt Bachelor USA - oder noch besser: Master. Im Zuge des Bologna-Prozesses wurde dieses Bildungssystem eingeführt, das in allen europäischen Ländern gleich aufgebaut werden sollte. Die drei Hauptziele der Hochschulreform sind die Förderung von internationaler Wettbewerbsfähigkeit, Mobilität und Beschäftigungsfähigkeit. Damit sollte über den schon bestehenden und zusammen gewachsenen europäischen Wirtschaftsraum hinaus, ein europäischer Bildungsraum entstehen. Folglich könnten deutsche Studenten ihr Studium oder zumindest einen Abschnitt in jedem beliebigen EU-Mitgliedsland oder den USA, die das gleiche System schon länger haben, absolvieren. Die Studienabschnitte sind dabei an jeder Hochschule ähnlich und vor allem die Abschlüsse können gleich bewertet und anerkannt werden. Von letzterem erhofft man sich auch einen Impuls für den Arbeitsmarkt, da fertige Studenten möglicherweise in anderen EU-Ländern anfangen zu arbeiten, als ihrer Heimat. So können Probleme des Fachkräftemangels ausgeglichen werden. Die Umsetzung des Bologna-Prozesses bleibt zwar umstritten, aber eine Rückkehr zu dem alten System wird es mit großer Sicherheit nicht geben. Wieso also nicht die neuen Chancen nutzen und das ganze Studium im europäischen Ausland oder sogar den USA absolvieren?
Die Probleme, die es früher dann im Anschluss auf dem Arbeitsmarkt gab, sind nicht mehr vorhanden. Jeder Arbeitgeber rechnet mit einem Bachelorabschluss und der amerikanische Bachelor stellt da kein Problem mehr da. Im Gegenteil. Als Student mit Auslandserfahrung hat man eher einen Vorteil. Denn es gibt immer mehr Studenten und leider auch Fächermit entsprechend vielen Absolventen. Für die ist es häufig schwer gleich im Anschluss an das Studium Arbeit zu finden. Somit muss man sich aus der Masse abheben. Dabei helfen auch die guten Sprachkenntnisse, die man sich im Laufe der Zeit aneignet. Mit einem kleinen, sprachlichen Vorbereitungskurs geht es los und mit nahezu perfekten Englischkenntnissen kommt man wieder. Mal ganz davon abgesehen, dass die Studienzeit im Ausland vielen Studenten zufolge eine der schönsten Zeiten im Leben ist. Eine tolle Möglichkeit bietet da das Land der vielen Möglichkeiten, die USA. Wer möchte nicht mal in Kallifornien, Florida oder New York für längere Zeit leben und dabei auch noch Fortschritte in der Karriere machen? Das Studium lässt auch immer Zeit für ein bisschen Reisen und Sightseeing. Das ist aus den USA selbdt natürlich eher möglich, als von Deutschland aus. Große Metropolen wie New York oder Chicago, aber auch Naturschönheiten wie der Grand Canyon können besucht werden. So kann aus dem Studienaufenthalt eine gute Kombination aus lernen und erleben gefunden werden. |